Budapest

Datum der Fotos: September/Oktober 1994
 
 
 
 

Buda
 

Blick von der Burg auf die Donau und das Parlament
- 22 Jahre brauchte es, dieses herausragende Bauwerk der Stadt zu errichten,
es ist zwar ganze 268 Meter lang, würde aber dennoch untergehen, wenn man es quer in die Donau stellen würde...


Die Burg - um den Königspalast zu bauen, mußte im 14. Jh. das Wohnviertel am Südende des Burgberges abgetragen werden, die Burgmauern sind heute noch annähernd die gleichen wie damals. 

Das gesamte Burgviertel steht übrigens auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes und ist praktisch ein überdimensionales Freilichtmuseum.

Matthiaskirche
 
 
 
 

stammt aus dem 13. Jh,
im 14. Jh. zur gotischen Hallenkirche umgebaut, allerdings unvollendet (Nordturm fehlt), hier
wurden die beiden letzten ungarischen Könige gekrönt


 
  

Fischerbastei, 1901-03 erbaut, Kreuzung aus einer neugotischen Aussichtsterasse und einer romantischen Ritterburg, beliebtes Fotomotiv aller Budapest-Besucher ;-) Auf dem Gellért-Berg: das Denkmal des 1046 ermordeten Bischof Gellért
Übrigens: das Gellért-Bad (Zugang über das gleichnamige Hotel) muß man
unbedingt besuchen. Wer einmal hier im Wasser gelegen (wenn man Glück
hat, ist das Dach aufgeschoben und man kann die Sterne sehen) und auch
die Dampfbäder genossen hat, der will nie wieder in ein ordinäres Hallenbad!

 

Die berühmte Kettenbrücke
auf der Budaer Seite ging die Straße nach der Einweihung 1848
nur links oder rechts ab, der Berg war im Weg. So grub man drei Jahre
später 350 Meter durch den Burgberg. Den Budapester Kinder erzählt
man heute noch das Märchen, daß dieser Tunnel dazu dient,
bei Regen die Kettenbrücke hineinzuschieben!
 
 
 

Pest


Das legendäre Café New York 
 
 
 
 

(welches von 1954-90
auch mal Hungaria hieß)

hier traf sich früher die Crème
der ungarischen Literatur- und Kunstszene; ein Café, das Eintritt verlangt, aber der lohnt sich!!!


 
 
Die ungarische Staatsoper, sie durfte,
auf kaiserlichen Wunsch, nicht größer
werden als die Wiener Staatsoper...
...die Ungarn rächten sich mit einem verschwenderischen Interieur!
Im Zuschauerraum mit den drei Rängen finden knapp 1300 Personen Platz. 

Wir haben uns hier die Zauberflöte angesehen - deutsch gesungen,
mit ungarischen Übertiteln, da mußte man sich das Lachen schon sehr
verkneifen, denn "heissa-hoppsassa" sieht übersetzt schon ulkig aus!

Universitätskirche

wohl der schönste
kirchliche Barockbau
der Stadt mit den für
Budapest typischen
Turmdächern

St. István-Basilika (St.Stepans-Kirche)
der Bau zog sich über 60 Jahre hin und
das schlimmste Ereignis war 1868 der
Einsturz der gerade erst fertiggestellten
Kuppel, mit einem Fassungsvermögen
von 8500 Menschen ist sie der größte
Sakralbau der Stadt
Elisabethkirche
(Innerstädtische Pfarrkirche)
 

das älteste Pester Bauwerk,
war während der Türkenbesetzung
zur Moschee umfunktioniert worden


 
Vigadó

die Redoute ist eine Konzerthochburg und architektonisch ein nicht
ganz unumstrittenes 
Glanzlicht der frühen
ungarischen Romantik

Ehemaliger Börsenpalast,

beherbergt heute das
Fernsehen, bot bei seiner Fertigstellung 1905 die
größte Kapazität aller europäischen Börsen


 
 
Török-Bank
Glasmosaik "Hungária" von Miksa Róth
Metro Linie 1 Földallati
die erste Untergrundbahn, älter ist nur die in London, die Linie 1 liegt so hoch, fast direkt unter dem Pflaster, daß man nur einige wenige Stufen hinabsteigen muß
Auf dem Rosenhügel:
Türkisches Grabmal (Türbe) des Gül Baba (=Vater der Rosen), er hat im 16. Jh. die Rosenkultur ins Land gebracht und wird
von den Muslimen als Heiliger verehrt

 
 
Franz-Liszt-Musikhochschule
 

Liszt war ihr Gründer und erster
Direktor, die Ausbildung hier kann
sich auch heute noch sehen lassen!


 
 

Auf den Spuren von Ödön Lechner
Der ungarische Stararchitekt mischte die Ornamentik der ungarischen
Volkskunst mit Elementen der indischen und islamitischen Bauweise.
Eine Tour durch die Stadt auf seinen Spuren lohnt sich wahrhaftig!

Postsparkasse
Postsparkasse, Tor
Pariser Hof
Geologisches Institut
Szent-Lászlo-Kirche

Kunstgewerbemuseum



 
 
Eines der anerkannt bizarrsten Bauwerke der Stadt: das Grabmal der Familie Sándor Schmidl auf dem Jüdischen Friedhof, 1903 von Lechner erbaut -  das kleine türkisfarbene Juwel zerfällt leider zusehends (für diesen Anblick saß ich über 2 Stunden in der Straßenbahn!)

Die Kettenbrücke bei Nacht
(die Kamera mit Ministativ auf einem Autodach abgestellt...)